Die Wege aus der Pandemie sind für viele klar, doch in der breiten Öffentlichkeit und auch in vielen Medien ist das derzeit kein Diskussionsthema. Dabei wäre es angesichts Rekord-Infektionswellen DAS drängendste Thema der Gegenwart.

Die Forderung von SPÖ-Chef Babler nach „sauberer Luft“ und Luftfiltern in allen Schulen und Kindergärten hat Bewegung in die Sache gebracht. Das Medium unterstützt Bablers Aussagen, die idealerweise auch der Anstoß zu einem breiten Diskurs zum Thema „Gesundheitsschutz“ ist.

Wir wollen einen kleinen Beitrag leisten und diese Seite als offenes Diskussionsforum bereitstellen. Ideen, Vorschläge, Meinungen, Informationen…. können in der Kommentarfunktion ausgetauscht werden. (Beiträge, die nachweislich falsch sind, Fehlinformationen verbreiten oder gegen Regeln des Anstands verstoßen werden entfernt!)

Als Startpunkt hier einige Ideen / Vorschläge, wie ein „Masterplan Gesundheitsschutz“ z.B. aussehen könnte:

– Luftfilter + Messgeräte in allen Kindergärten/Schulen in

– Maskenpflicht in Gesundheitseinrichtungen

– dringende Maskenempfehlung in Innenräumen (insb. in Infektionswellen) kombiniert mit massiver Aufklärung & Information

– Verfügbarkeit von Corona-Impfung für alle, die wollen + Kampagnen

– Verfügbarkeit von Paxlovid für alle, die es brauchen

– gratis Corona-Schnelltests

– Verfügbarkeit von PCR-Tests „auf Rezept“

– SarsCov2 zurück auf die Liste der meldepflichtigen Krankheiten!

– Massiver Ausbau von Long Covid-Behandlungszentren & Investition in Forschung, Fortbildungen für Ärzt/innen

– gesetzl. Richtlinien für Lufthygiene in allen Betrieben, Arbeitsstätten, Freizeiteinrichtungen (siehe Belgien)

– Diskussion bzgl. Rückkehr zu gesetzlicher Isolationspflicht bei Positivtest

Bild: Photo by Anna Shvets on Pexels.com

2 Antworten zu „Der Weg aus der Pandemie? Ideensammlung & Diskussionsforum“

  1. Weitere Vorschläge zur freien Diskussion:

    – hoch spezialisierte (z. B. reizarm, ohne GET, etc.) Pflegeeinrichtungen für alle, die sich nicht mehr rühren können, unabhängig von Versicherungsstatus und vorliegendem Testnachweis

    – Coronafolgenscreening (Nerven, Gefäße, Organe, Blutgerinnung, Sauerstoffversorgung, Kipptisch etc.) für alle, die möchten, auch mit den jeweils neu entdeckten Biomarkern, z. B. im Rahmen der Gesundenuntersuchung als Routinediagnostik, oder alternativ organisiert wie die Impfstraßen – was wäre da am praktikabelsten?

    Verpflichtende Untersuchung von Personen in Positionen mit hoher Verantwortung (z. B. Regierungsmitglieder) auf kognitive Einschränkungen

    berufsgruppenspezifische Screenings auf arbeitsbehindernde Coronafolgen (PilotInnen, KöchInnen, ZugführerInnen, …)

    – (Bio)Ethikkommissionen vor den Vorhang zu den Themen Durchseuchung und Long Covid, Prävention, Definition, wann von „Eugenik“ und/oder „Sozialdarwinismus“ und/oder wovon sonst und warum gesprochen werden kann, darf oder muß

    Die letzten themenverwandten Stellungnahmen der Bioethikkommission liegen bereits eine Zeit lang zurück (vgl. https://www.bundeskanzleramt.gv.at/themen/bioethikkommission/publikationen-bioethik.html ), wie ist der aktuelle Stand? Ist als Zielgröße das Retten von Menschenleben und Erhalt/Herstellung größtmöglicher Gesundheit aller Individuen verpflichtend? Reicht es, wenn das Gesundheitswesen einem potemkischen Dorf gleich noch als existent bezeichnet werden kann? Wie ist moral injury des Gesundheitspersonals sowie von Betroffenen und Angehörigen zu begegnen – aktuelle psychotherapeutischen Ansätze können das nur sehr unzureichend, Ethik/Philosophie bieten ev. mehr Anhaltspunkte – ist womöglich doch ein anderer Umgang mit der Seuche erforderlich?

    – Verbot von Präsentismus sowohl in pädagogischen Einrichtungen als auch Angestellten gegenüber, da gründliche, lange Schonung das Ausheilen begünstigt und das Risiko für Spätfolgen verringert

    – saubere Luft auch in öffentlichen Verkehrsmitteln

    – Maskenempfehlung auch im Freien dort, wo mehrere Menschen zusammenkommen

    – Reduktion der Normarbeitszeit, um die Gesundheit der verbliebenen Arbeitskräfte so gut wie möglich zu erhalten

    – bedingungsloses Grundeinkommen zur Absicherung der Geschädigten, die sonst einem unwürdigen Pingpong zwischen diversen angeblich nicht zuständigen Stellen ausgesetzt werden

    – Aufhebung von Kindergarten-, Schul- und Ausbildungspflicht bis ausreichender Gesundheitsschutz staatlich gewährleistet werden kann (wir schicken Kinder und Jugendliche schließlich auch nicht in einsturzgefährdete Gebäude), und bis sichergestellt ist, daß der Schulbesuch die Suizidrate nicht erhöht (möglicherweise müßten Pädagogik und Entwicklungs- und Lernpsychologie sich einmal zusammensetzen und miteinander reden)

    – Schutz einzelner durch das Epidemiegesetz (vgl. VSV)

    – Verbot von Doppelbotschaften durch den Staat (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Doppelbotschaften )

    – Digital Detox des Gesundheitswesens besonders angesichts sprießender F-Diagnosen

    – Entstigmatisierung psychischer und neurologischer Erkrankungen, Verbot von Ableismus, Beschämung, Herabsetzung, Silencing etc.

    unverwässertes Recht auf das Arztgeheimnis unabhängig von der Art der Erkrankung

    – mindestens vierteljährlich den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Möglichkeiten angepaßte, aktualisierte Leitlinien zu Post/Covid proaktiv den ÄrztInnen zukommen lassen

    – Übernahme der Coronafolgekosten durch Politik (z. B. alle Parlamentsparteien, denen es nicht um größtmögliches Überleben und größtmögliche Gesundheit ging) und Wirtschaft und keine Abwälzung auf Gesundheits- und Pensionskassen

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    1. Noch ein paar Gedanken, weil gerade die Pressekonferenz zur „Coronaufarbeitung“ war:

      – von der Bioethikkommission gab es sehr wohl eine Stellungnahme zur Impfpflicht https://www.bundeskanzleramt.gv.at/dam/jcr:e435740d-e9fb-44b4-a2fd-552abe0ac9b6/impfpflichtgesetz.pdf (schnell sichern, damit sie nicht unauffällig verschwindet)

      – Zurückschauen reicht nicht, es muß auch aktuell sehr viel geschehen

      – kein Wort über Long Covid, auch nicht bei den Fragen der Presse

      – was für eine impertinente Chuzpe, das Setting für die Untersuchung von vornherein so zu wählen, daß Vorsichtige von der Partizipation ausgeschlossen sind (Präsenzveranstaltungen), und dann zu behaupten, alle Gruppen seien abgebildet worden

      – es sterben noch immer und schon wieder Menschen an Covid, auch die Massenbehinderungsveranstaltung geht weiter, und für „Menschen mit Vorerkrankungen“ ist es noch immer kein Vergnügen, im Krankenhaus angesteckt zu werden und dann elendiglich – mit Morphium behandelt, der Sauerstoff immer weiter zurückgedreht – „endlich gehen zu dürfen“ wenn sie eigentlich wieder halbwegs auf die Beine kommen wollten; dies ist die Gegenwart und nicht die Vergangenheit und sollte auch so kommuniziert werden

      ————————————

      Ganz abgesehen davon: Wie ist das jetzt mit Blutkonserven, LongCovid und Viruspersistenz? In manchen Ländern gibt es da doch Vorsichtsmaßnahmen, oder ist das eine veraltete Information?

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