Der von Donald Trump ohne Not eskalierte Handelskrieg mit den US-Nachbarn Kanada und Mexiko wird auch für die USA teuer: Nach der Ankündigung des US-Machthabers, 25% Zölle für Importe aus diesen Staaten aufzuschlagen, reagierten Kanada und Mexiko umgehend. In einer ersten Welle ab Dienstag verlangt Kanada auch für die Einfuhr von US-Produkten 25% an Zöllen, betroffen sind Produkte im Wert von über 100 Mrd. €. In 21 Tagen werde Zölle auf weitere Produkte schlagend. Außerdem tat man sich mit Mexiko zusammen, um weitere gemeinsame Maßnahmen zu prüfen.
Dem nicht genug: Premier Justin Trudeau rief die Bevölkerung auf, „kanadisch“ zu kaufen, in vielen Supermärkten verschwanden US-Produkte bereits aus den Regalen.
Besonders hart getroffen werden sollen davon wohl amerikanische Alkoholwaren. Einzelne kanadische Bundesstaaten verhängten bereits zusätzliche Maßnahmen zu denen der Bundesregierung: Die Provinzen Ontario und Nova Scotia verbannten amerikanisches Bier, Wein und Spirituosen aus Getränkeläden, wie die New York Times berichtet. In der Provinz British Columbia ging man noch weiter: Der dortige Premier verlautbarte, dass man den Verkauf von Alkoholika, die in „Red States“ (also republikanisch regierten Bundesstaaten in den USA, die Trump besonders unterstützen) sofort stoppen würde.
von Christian Klosz
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