Endlich ist es soweit: Mit SPÖ-Chef Andreas Babler fordert der erste, namhafte österreichische Politiker Luftfilter und Lufthygiene in Schulen und Kindergärten.
Auf oe24 wird Babler wie folgt zitiert: „Seit Jahren ist die Bundesregierung säumig, wenn es um Lufthygiene geht. Schlechte Luftqualität führt nachweislich zu schlechteren Leistungen in der Schule und zu einer höheren Ansteckungsgefahr mit vielen Infektionskrankheiten, die besonders in den Wintermonaten um sich greifen.“
Und weiter: „Das fordere ich für ganz Österreich: den flächendeckenden Einsatz von Luftfiltern und Belüftungsanlagen in Schulen und Kindergärten. Die Politik muss die Rahmenbedingungen für ein gesundes Leben schaffen. Auch Arbeitgeber rufe ich dazu auf, Lufthygiene ernst zu nehmen – nicht nur aus Fürsorgepflicht ihren Mitarbeiter:innen gegenüber, sondern auch, um ökonomische Folgekosten zu verringern“.
Auf Twitter / X postetet Babler vor gut einer halben Stunde ein ähnliches Statement.
Die Aussagen Bablers sind auch als Reaktion auf die immer noch steigenden Corona-Zahlen in Österreich zu sehen, wo eine nie dagewesene Infektionswelle wütet. Babler verweist in seinen Aussagen auch auf bei einer PK der IGÖ (Initiative Gesundes Österreich) am Freitag präsentierte Daten und Zahlen zum Vorteil der Lufthygiene und zum immensen ökonomischen Schaden, den die Absenz solcher Maßnahmen insbesondere in Corona-Infektionswellen anrichtet.
Die Regierung weigert sich bisher mit Verweis auf dubiose „Studien“, das Thema Lufthygiene in Bildungsstätten anzugehen, während man selbst in Sitzungen stets auf Luftfilter setzt. (ck)
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Bild: (c) Andreas Babler / via WikiCommons
Von Team Basis – Babler.Portrait, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=132261092
bzw. Trotec Luftfiltergerät






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